Weniger Menschen an Grippe erkrankt als in den Vorjahren

31.01.2019 12:14

Koblenz/Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Grippewelle in Rheinland-Pfalz
und dem Saarland breitet sich langsamer aus als in den Vorjahren.
Wie das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) mitteilte, hat
die Grippewelle in der zweiten Woche des Jahres deutlich schwächer
begonnen. Bisher liegen dem LUA in der aktuellen Woche knapp 180
gemeldete Influenzafälle vor. In den Vorjahren waren es mit 568
(2018) und 648 (2017) in der gleichen Woche bereits deutlich mehr. Im
Saarland wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in zehn
Fällen Influenza-A-Viren und in vier Fällen Parainfluenza-Viren
nachgewiesen.

Der Index der akuten Atemwegserkrankungen in den Arztpraxen der
Region Rheinland-Pfalz/Saarland wird vom Robert-Koch-Instituts (RKI)
in Berlin als moderat erhöht eingestuft. Eine gute Nachricht gibt es
für diejenigen, die sich in dieser Grippesaison bereits haben impfen
lassen: «Alle in dieser Saison zirkulierenden Influenza-Virustypen
werden vom verabreichten Vierfach-Impfstoff abgedeckt», teilte das
LUA mit.