3D-Ultraschallscreening

3D-Ultraschallscreening zur Vorsorge in der Schwangerschaft

3D-Ultraschallscreening ist eine Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft, bei der das Kind in drei Dimensionen zu erkennen ist. Dazu bedarf es eines speziellen Ultraschallgeräts, das in der Lage ist, das Kind in 3D abzubilden.

Möchte man dabei das ganze Kind gut erkennen, sollte man die Untersuchung zwischen der 12. und 16. Schwangerschaftswoche durchführen lassen. Möchte man hingegen einzelne Organe genauer betrachten, wird die Untersuchung ab der 25. Woche empfohlen.

Während es in den USA und anderen Ländern schon seit vielen Jahren üblich ist, 3D-Ultraschall-Bilder auch als reine Erinnerung anzubieten, die dann ohne einen diagnostischen Hintergrund angefertigt werden, greift dieser Trend in Deutschland nur langsam um sich. Mediziner gehen eher zögerlich mit einer unnötigen Belastung des Ungeborenen um.

Mit einem 3D-Ultraschallscreening im späteren Schwangerschaftsstadium ist es möglich, organische Anomalien zu erkennen. Es wird in der Regel vorwiegend bei einem begründeten Verdacht auf entsprechende Umstände empfohlen. Man führt dann zunächst die reguläre Untersuchung mit 2D-Ultraschall durch. Hat der Frauenarzt den Eindruck, es könnte etwas anders als gewollt sein, entscheidet er sich unter Abwägung der geringen, aber doch vorhandenen Risiken dafür, ein 3D-Ultraschallscreening durchzuführen. Der technische Ablauf dieser Ultraschalluntersuchung gleicht der klassischen 2D-Untersuchung.

Die Untersuchung wird von speziellen Zentren durchgeführt, weil es sich um ein Screening handelt, das auch ein besonderes Können des untersuchenden Arztes erfordert. Gesetzliche Krankenkassen zahlen die Untersuchung, in der Regel nur dann, wenn es einen medizinischen Grund dafür gibt. Reine Erinnerungsbilder müssen die Eltern natürlich selbst zahlen.

Diese Krankenkassen übernehmen die Kosten für das 3D-Ultraschallscreening:
Kreuzen Sie in der folgenden Tabelle "3D-Ultraschallscreening" an und klicken auf "Suche starten". Sie sehen dann, welche Krankenkassen zahlen.


 

 

 

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