Zecken-Impfung

Nicht alle Krankenkassen zahlen in jedem Fall für die Zecken-Impfung

Durch eine Zecken-Impfung sollten sich alle gegen den FSME-Virus schützen, die sich dauerhaft oder zeitweise in Risikogebieten aufhalten. Alle gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten der Zecken-Impfung für Versicherte, die in Risikogebieten wohnen. Dagegen zahlen nicht alle Krankenkassen für eine Zecken-Impfung, wenn Versicherte lediglich in betroffene Gebiete reisen.

Auf dieser Seite unten können Sie abfragen, ob Ihre Krankenkasse die Kosten für Zecken-Impfungen für ihre Versicherten unabhängig vom Wohnort - also in jedem Fall - übernimmt. Weiterhin gibt es einzelne Kassen, die zwar die Kosten bei Urlaubsreisen nicht tragen, aber bei beruflich bedingten Reisen in Risikogebiete. Die Impfkosten für Urlaubsreisen ins Ausland übernehmen Krankenkassen in der Regel nicht. Zu den Risikogebieten in Deutschland zählen Landesteile von Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Aktuelle Informationen zu den FSME-Risikogebieten bietet das Robert-Koch-Institut.

Sehr wichtig: Urlauber sollten sich früh genug informieren, ob ihr Reiseziel zu den Zecken-Risikogebieten zählt. Um eine ausreichende Immunisierung zu gewährleisten, muss der FSME-Impfstoff nämlich in mehreren Dosen über einen längeren Zeitraum hinweg verabreicht werden. Wer Urlaub außerhalb Deutschlands macht, ist durch die aktuelle Gesetzeslage benachteiligt. Hier tragen die Versicherten die etwa 30 Euro pro Impfstoffdosis selbst. Es sei denn, sie wohnen zufällig in deutschen Risikogebieten oder legen auf dem Weg zum Beispiel nach Österreich einen Zwischenstopp in Bayern ein.

Übrigens: Gegen die von Bakterien verursachte Borreliose gibt es keinen Impfschutz. Vor Borreliose schützt nur Vorbeugung.

Diese Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Zecken-Impfungen für alle Versicherten:
Kreuzen Sie in der folgenden Tabelle "Zeckenschutzimpfungen für alle Versicherten" an und klicken auf "Suche starten". Sie sehen dann, welche Krankenkassen zahlen.

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