Inzidenz in Bayern weiter gestiegen

München/Berlin (dpa/lby) - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist am
Sonntag weiter geklettert auf knapp 864 (863,9). Am Samstag war der
Wert über die 800er Marke auf zunächst 822 gestiegen, nachdem die
Inzidenz am Freitag laut Robert Koch-Institut bei 755 lag. Der
Freistaat lag damit am Wochenende deutlich über dem
Bundesdurchschnitt, der am Sonntag erstmals die Schwelle von 800
überschritt (807).

Die Kommunen mit dem meisten Infizierten in einer Woche pro 100 000
Einwohner im Freistaat lagen auch am Sonntag alle in Oberbayern. Den
höchsten Wert meldete der Landkreis Erding (1473,1), gefolgt vom
Landkreis Ebersberg (1339,4) und der Landeshauptstadt München (1336).
Die niedrigsten Inzidenzwerte hatten die oberfränkischen Kreise
Coburg (340,8) und Kronach (310,5).

Trotz der hohen Zahlen entspannte sich die Situation in den Kliniken
weiter etwas. Laut dem Intensivregister Divi lagen am Sonntag 332
erwachsene Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in Bayern -
dies waren elf weniger als noch am Freitag.