Erneut steigende Corona-Inzidenzen in Niedersachsen

Hannover (dpa/lni) - Die Corona-Infektionslage in Niedersachsen
verschärft sich weiter. Am Dienstag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz
nach Angaben der Landesregierung 461,0 - so viele Neuansteckungen mit
dem Covid-19-Erreger wurden auf 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner
gerechnet während einer Woche registriert. Damit setzt sich der Trend
steigender Werte fort, nach 431,0 am Montag und 417,1 am Sonntag.
Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) kamen zuletzt 5996 weitere Fälle
hinzu, außerdem starben acht Menschen im Zusammenhang mit dem Virus.

Zentraler Indikator zur Bewertung der Situation im Land ist die
Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Corona-Infizierte
innerhalb von sieben Tagen pro 100 000 Einwohner neu in die Kliniken
aufgenommen wurden. Dieser Wert wuchs von 4,9 am Vortag auf jetzt
5,2. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten sank
hingegen bis zum Dienstagmorgen leicht von 5,5 auf 5,3 Prozent.

Die höchste allgemeine Inzidenz in Niedersachsen verzeichnete
weiterhin die Stadt Delmenhorst mit einem Wert von 1323,8. Danach
folgten der Kreis Verden (865,0) und der Kreis Harburg (776,5). Die
niedrigste Inzidenz meldete der Landkreis Friesland mit 232,4.