Zutritt zum Justizzentrum Halle nur noch mit 3G-Nachweis

Halle (dpa/sa) - Im Justizzentrum Halle werden die Einlasskontrollen
wegen der Corona-Pandemie verschärft. Von Montag (17.1.) an gilt die
3G-Regel, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Das heißt,
Besucherinnen und Besucher sowie Verfahrensbeteiligte müssen
nachweisen, dass sie mindestens zweimal gegen das Coronavirus
geimpft, von einer Infektion genesen sind oder einen negativen
Antigentest beziehungsweise PCR-Test haben. Ein gültiger
Personalausweis sei zum Namensabgleich ebenfalls vorzuzeigen. Der
Zutritt zu Gerichtsverhandlungen könne im Einzelfall abweichend
geregelt sein, hieß es.

Für Menschen, die nicht geimpft werden können, oder für die es keine

allgemeine Impfempfehlung gibt, werde ebenfalls im Einzelfall
entschieden. Im Justizzentrum Halle sind mehrere Gerichte und die
Staatsanwaltschaft untergebracht. Zum Schutz vor einer
Coronavirus-Infektion müssen in dem Gebäudekomplex ein medizinischer
Mund-und Nasenschutz getragen sowie Abstands- und Hygieneregeln
eingehalten werden.