Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten rückläufig

24.09.2021 17:50

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz der
Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg ist nach zuletzt
steigender Tendenz wieder rückläufig. Das Landesgesundheitsamt in
Stuttgart gab sie am Freitag mit 79,9 (Donnerstag: 81,0) an. Die Zahl
der Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner, die innerhalb einer
Woche in eine Klinik aufgenommen wurden, stieg von 2,11 auf 2,29.
Diese sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist neben der Zahl der
Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung ausschlaggebend für mögliche
strengere Maßnahmen - vor allem für Ungeimpfte.

Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen liegt in der Regel höher als
in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte
liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor. Die Zahl der
Corona-Patienten in Intensivbehandlung sank im Tagesvergleich um 3
auf nun 192. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle betrug dem
Gesundheitsamt zufolge 565 601 - 1428 mehr als am Vortag. Die Zahl
der Todesfälle stieg um 4 auf nun 10 643.

Eine erste Warnstufe gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung des
Landes, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind
oder 8 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit
Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht wurden. Dann brauchen
Ungeimpfte einen negativen PCR-Test für die meisten öffentlichen
Veranstaltungen.