Corona-Inzidenz in Niedersachsen erneut leicht gesunken

16.09.2021 10:39

Hannover (dpa/lni) - Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen
flaut weiterhin leicht ab. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag am
Donnerstag im Landesdurchschnitt bei 65,6 - so viele Menschen pro
100 000 Einwohner steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Virus
an. Am Mittwoch hatte der Wert bei 68,3 gelegen. Das geht aus Daten
des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Es wurden landesweit 1043
neue Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Zudem wurden neun
Todesfälle neu registriert, die Gesamtzahl stieg damit auf 5896.

In Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag auf 112,8 nach
114,1 am Vortag. Das kleinste Bundesland hat damit aber weiterhin den
höchsten Wert unter den Bundesländern.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen
und Patienten in Niedersachsen stieg erneut geringfügig von 4,6 auf
4,7. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken sank dagegen
leicht auf 5,5 Prozent der Gesamtkapazität, nach 5,7 Prozent am
Vortag. Damit bleibt in dieser Kategorie der Schwellenwert von 5
Prozent für die erste Warnstufe überschritten, weitere Schwellenwerte
sind 10 Prozent und 20 Prozent.

Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei
Kategorien. Wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt fünf
Tage lang in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen den
Wert 50 überschreitet, sind zum Beispiel Innengastronomie, Friseure
oder Fitnessstudios in der Regel nur noch für Geimpfte, Genesene und
Getestete (3G) zugänglich.

Weiter ausschlaggebend ist die Zahl der Menschen mit Covid-19 in
Krankenhäusern im landesweiten Durchschnitt sowie die Belegung der
Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Werden in mindestens zwei der
drei Kategorien Schwellenwerte erreicht, können die Kommunen eine
Warnstufe per Allgemeinverfügung feststellen.