AOK: Im Saarland war der Krankenstand im ersten Halbjahr niedriger

13.09.2021 03:30

Eisenberg (dpa/lrs) - Im ersten Halbjahr 2021 war der Krankenstand
unter AOK-Versicherten im Saarland etwas geringer als im
gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt fiel der Krankenstand um
0,8 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent, wie aus dem aktuellen
Gesundheitsbericht der Kasse hervorgeht. Mit 5,9 Prozent war der
Stand im Februar und im März am höchsten. Der Anteil der
Atemwegserkrankungen bei der Arbeitsunfähigkeit sank deutlich von
22,9 Prozent im ersten Halbjahr 2020 auf nun 10,8 Prozent. «Dieser
bemerkenswerte Aspekt ist auf die Corona-Hygienemaßnahmen
rückführbar», teilte die AOK mit und verwies etwa auf den
Mund-Nasen-Schutz, der vielerorts getragen werden muss.

Im Durchschnitt dauerte eine Arbeitsunfähigkeit den Angaben zufolge
15,3 Tage je Fall. Sie erhöhte sich damit im Vergleich zum ersten
Halbjahr 2020 um 0,2 Tage je Fall. Die meisten Fehltage verursachten
Muskel- beziehungsweise Skeletterkrankungen wie Rückenschmerzen mit
22,2 Prozent, gefolgt von psychischen Erkrankungen (13,6 Prozent) und
Verletzungen (9,4 Prozent).

«Die AOK versichert Arbeitnehmer und Auszubildende aus allen
Branchen, so dass diese Zahlen durchaus als Maßstab für die gesamte
Wirtschaft im Saarland angesehen werden können», teilte die
AOK-Vorstandsvorsitzende Martina Niemeyer mit.

Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ist nach eigenen Angaben der größt
e
Krankenversicherer in der Region Rheinland-Pfalz/Saarland. Sie
betreut insgesamt 1,2 Millionen Versicherte.