Landeselternausschuss fordert besseren Schutz von Kindern

06.04.2021 11:42

Hamburg (dpa/lno) - Aus Anlass der Rückkehr der Hamburger Kitas in
den erweiterten Notbetrieb fordert die Elternvertretung einen
besseren Schutz der Kinder. Das Vorgehen in der Pandemie sei
«beherrscht von Angst, Sorge und Unsicherheit», teilte der
Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung Hamburg (LEA) am Dienstag
mit und forderte einen «Diskurs auf Augenhöhe zwischen Politik und
Familien». Es gehe darum, die Schwächsten zu schützen. «Und das sin
d
ausdrücklich nicht nur die Alten und Kranken, das sind - leider -
auch unsere Kinder.»

Sei Dienstag gilt in den Kitas wieder der erweiterte Notbetrieb. Das
heißt, Eltern sollen ihre Kinder nur noch in die Kita bringen, wenn
eine andere Betreuung unmöglich ist. Der rot-grüne Senat hatte die
Verschärfung angesichts hoher Neuinfektionszahlen in der vergangenen
Woche beschlossen. Erst Mitte März waren die Kitas aus dem
erweiterten Notbetrieb wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb
gegangen.

Es sei gut, dass es im Notbetrieb keine Nachweispflicht gebe «und den
individuellen Notlagen weiterhin Rechnung getragen» werde, so der
LEA. Jedoch gebe es bereits Meldungen, «bisher zum Glück nur
Einzelfälle, in denen sich Kita-Leitungen über die Anweisungen der
Behörde hinwegsetzen und Eltern eine Betreuung verweigern». Gefordert
wurde auch, dass die Test- und Maskenpflicht im Bereich der
Wirtschaft «mit derselben Härte durchgesetzt wird, wie es an den
Schulen geschieht. Alles andere wäre diskriminierend gegenüber
unseren Kindern und demnach inakzeptabel».