NRW plant nach den Osterferien keinen Regelunterricht an den Schulen

25.03.2021 19:11

Düsseldorf (dpa) - An den Schulen in Nordrhein-Westfalen wird es auch
nach den Osterferien keinen regulären Unterricht geben. Zunächst bis
zum 23. April sollten die Schüler wie schon jetzt abwechselnd im
Klassenraum und zu Hause lernen, schrieb das NRW-Schulministerium am
Donnerstag in einer Mail an die Schulen.

Das Ministerium versprach den Schulen, dass nach den Osterferien pro
Woche zwei Selbsttests für alle Lehrer und die Schüler an
weiterführenden Schulen zur Verfügung stünden. Für Schüler in
Grundschulen gilt diese Zusage zunächst nicht. Die Landesregierung
sei aber «bestrebt», auch Grund- und Förderschülern «schnellstm
öglich
ein alters- und kindgerechtes Testangebot machen zu können», schrieb
das Ministerium.

Für die Abiturienten soll unmittelbar nach den Osterferien eine
gezielte Vorbereitung in den Abiturfächern starten. Der Unterricht in
allen anderen Fächern entfalle für die Abiturienten komplett.

Nach Monaten des Distanzunterrichts waren viele Kinder und
Jugendliche in NRW in den vergangenen Wochen zumindest tageweise in
die Schulen zurückgekehrt. Den Anfang hatten zunächst die
Grundschüler und Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulen
gemacht. Seit dem 15. März gab es auch für die übrigen Klassen eine
n
Wechsel aus Unterricht in den Klassenräumen und Lernen zu Hause.
Zuvor waren die Schüler aller Schulformen seit Mitte Dezember im
Distanzunterricht. In besonders von der Pandemie betroffenen Regionen
sei auch nach den Osterferien ein kompletter Distanzunterricht
möglich, hieß es weiter.