Nicole hat in Corona-Krise entschleunigt

19.06.2020 04:00

Nohfelden (dpa/lrs) - Die saarländische Sängerin Nicole (55) hat der
Corona-Krise auch etwas Positives abgewinnen können. «Der ICE, mit
dem man ansonsten durchs Leben fuhr, hat sich entschleunigt», sagte
sie der Deutschen Presse-Agentur in Nohfelden. Dinge, die man auf die
«lange Bank» geschoben hatte, konnten erledigt werden. Und: «Ich habe

es genossen, mal keine Termine wahrnehmen zu müssen und alte,
eingeschlafene Kontakte wieder aufleben zu lassen.»

Insgesamt sei sie «sehr gut» durch die Krise gekommen. «Die größt
e
Einschränkung war der Verzicht auf den Kontakt zu unseren
Enkelkindern», sagte die Sängerin, die 1982 den Eurovision Song
Contest (ESC) für Deutschland mit «Ein bisschen Frieden» gewonnen
hatte. Für diesen Sommer schmiede sie keine Reisepläne. Aber: «Ich
hoffe, dass ich Ende des Jahres wieder nach Südafrika fliegen kann»,
sagte sie.

Vor rund drei Monaten war im Saarland wegen der Corona-Pandemie das
öffentliche Leben schrittweise heruntergefahren worden. Es gab auch
vorübergehende Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen.