Schwesig: Druck machen beim Bund wegen Schutzausrüstung

Schwerin (dpa/mv) - Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns will
bei der Versorgung mit Schutzausrüstung in der Corona-Krise die
Bundesregierung in die Pflicht nehmen. «Wir haben uns entschieden,
dass wir weiter beim Bund Druck machen. Das, was wir vom Bund
bekommen haben, ist nur ein Bruchteil von dem, was wir brauchen»,
sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach einer
Telefonkonferenz der Landesregierung am Dienstag in Schwerin. MV
benötige allein ungefähr 15 Millionen Schutzmasken in den kommenden
vier Wochen.

Deshalb habe sich die Landesregierung dazu entschieden, dass das Land
selbst ankaufen und sich selbst kümmern wolle. Bei der
Schutzausrüstung gehe es vor allem um Schutzmasken, etwa für
Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeheime. Am Mittwoch sind
Beratungen zur Corona-Krise zwischen Bund und Ländern geplant.