Schweinepest auf den Philippinen: 7000 Tiere geschlachtet

09.09.2019 11:29

Manila (dpa) - Auf den Philippinen sind nach den ersten Fällen von
Afrikanischer Schweinepest mehr als 7000 Tiere notgeschlachtet
worden. Die Schweine wurden in einem Umkreis von einem Kilometer rund
um die betroffenen Zuchtbetriebe in der Nähe der Hauptstadt Manila
getötet, wie Landwirtschaftsminister William Dar am Montag mitteilte.
Die Schweinezucht gehört auf dem Inselstaat zu den größten
Industrien. Aktuell gibt es dort nach Ministeriumsangaben etwa zwölf
Millionen Schweine.

Im vergangenen Jahr hatten die Philippinen den Import von
Schweinefleisch und schweinefleischhaltigen Produkten aus mehr als
einem Dutzend Ländern verboten, um zu verhindern, dass die
Afrikanische Schweinepest eingeschleppt wird. Die Virusinfektion ist
für Menschen ungefährlich, aber meist tödlich für Schweine. Eine
Impfung dagegen ist nicht möglich.





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