Diebstähle in Krankenhäusern 2017 rückläufig

07.02.2019 04:30

Potsdam (dpa/bb) - Geldbörsen, Fahrräder, Arzneimittel:
In Brandenburger Krankenhäusern ist es 2017 zu weniger Diebstählen

gekommen. Wurden laut der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2013
noch 407 Diebstähle registriert, waren es nach der letzten Zählung
2017 noch 348 Fälle. Auch für das Jahr 2018 sind die Zahlen
rückläufig, wie das Landeskriminalamt Brandenburg (LKA) auf
dpa-Anfrage mitteilte. Endgültige Zahlen liegen noch nicht vor. 

Ein Diebstahl von medizinischen Geräten im Wert von 500 000 Euro
sorgte 2017 allerdings dafür, dass die Schadenssumme um ein
Vielfaches anstieg: 752 660 Euro Schaden meldeten die Krankenhäuser.
Zum Vergleich: 2016 waren es 375 159 Euro. Und 2013 wurden 270
540 Euro Schadenssumme registriert. Diebstähle von medizinischen
Geräten seien in der PKS eher Einzelfälle, sagt Karina Schulter vom
LKA. Wenn, dann verursachten sie aber einen erheblichen Schaden. Am
meisten wurden nach Angaben der Behörde Geldbörsen, Fahrräder,
Fahrzeuge und Handys geklaut. Aber auch Arznei- und Betäubungsmittel
meldeten die Krankenhäuser als gestohlen.