Zahnarzt wegen Anti-Falten-Spritzen vor Gericht

09.11.2018 03:30

Nicht um die Zähne, sondern um die Falten seiner Patientinnen soll
sich ein Düsseldorfer Zahnarzt gekümmert haben. Zum lukrativen
Geschäft mit Botox-Spritzen soll er aber nicht befugt gewesen sein.
Es ist nicht das erste Verfahren gegen den 57-Jährigen.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein Düsseldorfer Zahnarzt steht an diesem
Freitag (14.00 Uhr) vor Gericht, weil er in seiner Praxis
Patientinnen mit Anti-Falten-Spritzen behandelt haben soll. Der
57-Jährige sei zu den Behandlungen - unter anderem mit dem Nervengift
Botox - nicht berechtigt gewesen, wirft ihm die Staatsanwaltschaft
vor. Der Mediziner soll ein Wiederholungstäter sein, der bereits drei
Mal wegen unerlaubter Anti-Falten-Spitzen verurteilt wurde - zu
Geldstrafen von 4500 Euro, 18 000 Euro und 15 000 Euro. Der Prozess
findet am Düsseldorfer Amtsgericht statt.