Gesetzliche Krankenkassen – Tarifvergleich
Private Krankenversicherung

So startete der Gesundheitsfonds

172 gesetzliche Krankenkassen mussten Beiträge erhöhen

Auf über 41 Millionen Beitragszahler kamen mit der Einführung des Gesundheitsfonds 2009 höhere Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung zu. Das war die Folge eines einheitlichen Beitragssatzes von 15,5 Prozent, den die Bundesregierung beschlossen hat.

Das bedeutete: Mindestens 41 Millionen Beitragszahler mussten ab Januar 2009 mehr für die Krankenkasse zahlen. Bei einem einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent waren 172 Krankenkassen gezwungen, die Beiträge zum 1. Januar zu erhöhen. Versicherte der AOK Baden-Württemberg, der AOK Hessen oder der AOK Berlin sowie einigen weiteren Kassen werden dagegen weniger zahlen.

Besonders hart traf der einheitliche Beitragssatz von 15,5 Prozent die knapp 600.000 Mitglieder der IKK Sachsen. Sie zahlten 11,8 Prozent ihres Bruttoeinkommens und zusätzlich den Arbeitnehmer-Sonderanteil von 0,9 Prozentpunkten. Seit dem 1. Juli 2009 beträgt der einheitliche Beitragssatz nun 14,9 Prozent.

Versicherte können sich im Internet ausrechnen, ob sie nun mehr oder weniger an ihre gesetzliche Krankenkasse zahlen müssen. Unser Gesundheitsfonds-Rechner vergleicht die aktuellen Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen mit dem aktuellen einheitlichen Beitragssatz von 14,9 Prozent.