Impfung gegen Schweinegrippe kaum genutzt
11.03.2010 09:30
Hannover (dpa) - Nicht einmal jeder zehnte Deutsche hat sich gegen
Schweinegrippe impfen lassen. Das geht aus Daten des
niedersächsischen Gesundheitsministerium hervor, die der Deutschen
Presse-Agentur dpa vorliegen. «Die Zahl liegt merklich unter der
Impfrate einer normalen Grippesaison von rund 20 Prozent», erläuterte
der Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministerium, Thomas
Spieker. Niedersachsen hat derzeit den Vorsitz der
Landesgesundheitsminister. Nach den vorläufigen Daten aus 13
Bundesländern lag die Impfrate zwischen vier und zehn Prozent.
Damit wurden nicht einmal 8 Millionen Dosen des Impfstoffs
Pandemrix verbraucht. Nach harten Verhandlungen müssen die Länder nun
nur 34 Millionen der 50 Millionen Impfstoffdosen vom Pharmahersteller
GlaxoSmithKline abnehmen. Zudem gibt es nach dpa-Informationen unter
anderem Verkaufsverhandlungen mit Pakistan. Ein Teil der Impfstoffe
müsse jedoch noch verfügbar bleiben, solange die
Weltgesundheitsorganisation WHO ihre höchste Pandemiestufe sechs noch
nicht aufgehoben habe, sagte Spieker.
(Achtung: Zur Schweinegrippe sendet dpa einen Korr-Bericht bis 1200 -
ca. 70 Zl)
dpa hu yyzz n1 k6 ch






























