Konferenz berät Gesundheit von 890 Millionen Menschen
10.03.2010 15:48
Parma (dpa) - Es geht um die Gesundheit von 890 Millionen
Menschen: Seit Mittwoch beraten rund 53 Mitgliedstaaten der
Europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den
Zustand der Umwelt und die Auswirkungen auf das Wohl der Menschen.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Kinder, die am verwundbarsten seien.
Bis Freitag wollen die rund 800 Teilnehmer in der italienischen Stadt
Parma eine Bilanz der Umweltpolitik der letzten 20 Jahre ziehen und
neue Ziele gegen umweltbedingte Gesundheitsgefahren abstecken.
«20 Jahre nach dem ersten WHO-Treffen 1989 in Frankfurt am Main
sind große Fortschritte erzielt worden», sagte Italiens
Gesundheitsminister Ferruccio Fazio zur Eröffnung. Dennoch gebe es
noch ungelöste Probleme wie etwa die Luftverschmutzung in Räumen,
Übergewicht und Passivrauchen, aber auch die unsichere Versorgung mit
Trinkwasser, die Entsorgung von Abwässern und gefährliche
Chemikalien.
Zum Abschluss will die Konferenz eine Erklärung mit klaren Zielen
unterzeichnen, die innerhalb der kommenden 10 Jahre erreicht werden
sollen. Deutschland wird von der Parlamentarischen Staatssekretärin
im Bundesgesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz (CDU),
vertreten.
dpa kat xx n1 ch






























