Union dringt auf kurzfristige Pharma-Einsparungen
10.03.2010 11:42
Berlin (dpa) - Die Unionsfraktion im Bundestag dringt auf
kurzfristige Einsparungen bei den Arzneimittelausgaben. «Wir haben in
diesem Jahr ein Defizit von acht Milliarden Euro in der gesetzlichen
Krankenversicherung. Da braucht es auch einen Solidaritätsbeitrag der
Pharmaindustrie in Form eines Pharma-Soli», sagte der CDU-
Gesundheitspolitiker Jens Spahn am Mittwoch im «Morgenmagazin» des
ZDF. «Deswegen wollen wir auch die Preise gesetzlich um zehn Prozent
senken.»
Gespart werden müsse daneben auch bei neuen Arzneimitteln, sagte
Spahn. «Es muss darum gehen, dass wir die Strukturen so verändern,
dass wir für neue Arzneimittel nur mehr zahlen, wenn sie auch einen
tatsächlichen Zusatznutzen für die Patienten haben. Es muss eine
Umkehr der Beweislast geben.» Ähnlich äußerte sich der CDU-Politike
r
auch im Sender NDR Info. Bei patentgeschützten neuen Arzneimitteln
gebe es eine sehr starke Ausgabensteigerung, erläuterte er hier.
dpa sk yyzz n1 sk






























