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Michael Jacksons Arzt plädiert auf «nicht schuldig»

08.02.2010 23:03

Los Angeles (dpa) - Michael Jacksons früherer Leibarzt, Conrad Murray, hat in einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung auf «nicht schuldig» plädiert. Dem Gerichtstermin in Los Angeles am Montagnachmittag (Ortszeit) wohnten Jacksons Eltern Joe und Katherine sowie mehrere Geschwister des Sängers bei. Dem Kardiologen drohen im Falle eines Schuldspruchs bis zu vier Jahre Haft, berichtete der Internetdienst «Tmz.com». Laut Anklage hat der Mediziner seine Sorgfaltspflicht verletzt und fahrlässig den Tod des Sängers herbeigeführt. Er habe aber nicht vorsätzlich gehandelt.

Nach dem überraschenden Tod des 50 Jahre alten Popstars am 25. Juni hatte Murray eingeräumt, den unter Schlafstörungen leidenden Sänger mit starken Medikamenten - darunter das Narkosemittel Propofol - behandelt zu haben. Dem Totenschein zufolge starb der «King of Pop» an einer «akuten Vergiftung» mit Propofol. dpa mu xx n1 cro

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